29.03.05Mobile Websites - Konzepte Teil 2

Weiter geht es mit den Konzepten für die Darstellung von Websites auf mobilen Geräten. Nach Summary Thumbnail und Collapse-To-Zoom ein weiteres Konzept, dass den Surfkomfort auf solchen Geräten verbessern soll - im Gegensatz zu reinen Einspaltenlayouts.

Speed-dependent automatic zooming

Diese Methode (von Takeo Igarashi) soll sich besonders für sehr lange Dokumente eignen, die normalerweise sehr weite Scrollwege zur Folge hätten. Je schneller man scrollt, desto kleiner der Zoomfaktor. Das erlaubt ein schnelles Suchen nach relevanten Inhalten. Der sogenannte Sichtfluss bleibt dabei konstant, um eine gute Orientierung und Übersicht zu gewährleisten. Anhaltspunkte zum Auffinden der Informationen bieten dann Überschriften und Grafiken. Verringert sich die Scrollgeschwindigkeit, werden die Inhalte am aktuellen Punkt vergrößert, damit sie gut lesbar werden.

Diese vorgestellte Methode ist schon etwas älter als die beiden anderen, die überzeugender sind und mehr Komfort für das mobile Web versprechen. Sinnvoll einsetzbar wäre diese Technik nur bei einspaltigen Layouts, die wir aber eigentlich vermeiden möchten. Um das Scrollen von Websites auf konventionellen Ausgabegeräten wie Monitoren zu verbessern, wäre das evtl. noch ganz interessant. Dafür gibt es aber meiner Meinung nach bereits mit der Steuerung des Bildlaufs durch das Klicken des Scrollrads bereits ein ganz gutes Werkzeug.

Interessantere Einsatzmöglichkeiten bietet das "Speed-dependend automatic zooming" für andere Anwendungen, wie Map-Viewer oder Image-Browser, was im unten genannten PDF-Dokument nachzulesen ist.

Ausführliche Beschreibung: "Speed-dependent automatic zooming for browsing large documents" (PDF)

Das soll es zunächst gewesen sein. Auf diese drei Methoden bin ich bei "The Feature" aufmerksam geworden. Vom Prinzip her sind das die Techniken, die bisher zur Verfügung stehen, um Webinhalte auch mobil so gut wie möglich zugänglich zu machen. Welche Auswirkungen das auf die Arbeit von Webdesignern und -entwicklern haben wird/würde, bleibt offen. Fest steht, es wird sich was ändern. Mehr oder weniger.

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