01.10.05Frustfaktor Webdesign für mobile Kleingeräte
Es muss in diesen Tagen eine sehr frustrierende Erfahrung sein, Websites auch für kleine mobile Geräte wie Handy oder PDA zugänglich zu machen. Ein kurzer Artikel beim Webstandards Project umschreibt die Widrigkeiten, denen betroffene Webdesigner gegenüberstehen.
Probleme
Der XHTML-Support der Geräte - wenn man überhaupt davon sprechen kann - ist sehr vielfältig. Es scheint noch keinen allgemeinen Konsens darüber zu geben, welche Standards in welcher Form unterstützt werden sollten. Als Beispiel führt Molly Holzschlag u.a. auch das title-AttributElement an. Manche Browser machen das, was man erwarten sollte. Andere hingegen stellen den Inhalt als Text dar, wiederum andere nutzen es für Bookmarks. Diese Unterschiede bestehen nicht nur zwischen den Herstellern sodern teilweise sogar zwischen verschiedenen Geräten des ein und selben Herstellers.
In Sachen CSS sieht das nicht besser aus. Ist ein Gerät überhaupt in der Lage mit CSS etwas anzufangen, ist das noch kein Grund zur Freude für die Webdesigner, die sich damit herumschlagen müssen. CSS wird nicht gecached, was bedeutet, dass Stildefinitionen eingebettet oder inline geschrieben werden müssen.
Das hatten wir doch schon einmal
Wir bekommen mal wieder - was man vielleicht nicht für möglich gehalten hat - eindrucksvoll demonstriert, wohin fehlende Kooperation und Koordination führen kann. Das ist der Mikro-Browser-Krieg, oder sowas ähnliches.







