15.01.06Moderne Webstandards Kommunikation
Jeena Paradies hat die richtigen Worte gefunden. Anlass zu seinem Artikel waren einige Aktionen in der jüngsten Zeit. Im Grunde sind das richtige Signale. Nur drohen sie zu verpuffen, wenn sie nicht konstruktiv nach Außen getragen werden. Es geht um das - trotz aller Erfolge - noch nicht wirklich verbreitete Verständnis und vor allem die Umsetzung von Webstandards. Die Richtung ist einseitig, der Dialog wird nicht wirklich gefördert. Nachdem Browserkrieg, der überstanden ist, dürfen wir es uns nicht leisten, in einen Webstadards-Krieg zu rennen. “Gut” (Standards konform und zugänglich) vs. Tabellenmonster und Co.
Auf der Basis seines Artikels kann man sich wunderbar Gedanken darüber machen, wie man Webstandards “übersetzt”. Es gilt die Fragen nach dem “Warum” und “wie besser” zu beantworten. Am besten so, dass es auch reine Entscheider verstehen, denen die Technik dahinter egal ist, solange es - oft auch mehr oder weniger vordergründig - funktioniert. Auch sie gilt es in die Diskussion einzubeziehen und aufzuklären. Wir dürfen nicht das Wissen über sauberen und zugänglichen Code für uns - die oft sog. Standardisten - behalten und intern diskutieren und darauf hoffen, dass nach und nach der ein oder andere aufsteigt.
Wie auch schon intern bei den Webkrauts angesprochen, ist es nötig, “raus” zu gehen. Dabei sind Vorträge im Rahmen bestimmter Veranstaltungen, wie auch Schulungen denkbar.
Auch im SELFHTML Weblog geht man der Frage nach, wie sich modernes Webdesign am besten verbreiten lässt.








Heiko am Jan 16, 2006 | Reply
Jan am Jan 16, 2006 | Reply
Nun, ich weiss nicht wieso man Entscheider über den techn. Hintergrund informieren muss. Der Aufwand eine Seite mit Tabellen oder Standardkonform umzusetzen ist (fast) der gleiche.
Wenn ich als Entwickler meinen Job also gut mache, dann halte ich Standards einfach ein.
Und meinen Chef habe ich in einer Minute davon überzeugt…schließlich kann man solche Webseiten auch mit solchen netten Schlagworten wie “Barrierefrei”, “Zukunftssicher” verkaufen, ohne mehr zahlen zu müssen…
Ich denke es ist und bleibt der Job der Umsetzer, das zu diskutieren…
Björn am Jan 16, 2006 | Reply
Genau das ist der Punkt. Es muss viel Übersetzungsarbeit geleistet werden.