31.07.06Grundregeln für besseres XHTML

Tantek erläutert in 8 steps to serving better (X)HTML Grundregeln, die dabei behilflich sind, besseres (X)HTML auszuliefern. Natürlich empfiehlt er auch die Verwendung des hCard-Microformats.

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Eine Antwort

  1. Siegfried am Aug 9, 2006 | Reply

    Genau genommen braucht es im Wesentlichen nur einen einzigen “Schritt” für besseres (x)html, nicht 8. Der Grundfehler, der gemacht wird, ist, daß man Klassennamen nur als Vehikel für css sieht. Und css ist ja nun mal für z.B. die visuelle Gestaltung da. Wer also irgendwo was grünes braucht und bei Klassennamen an die visuelle Formatierung per css denkt, der wird nun mal Konstrukte schreiben wie <div class=”green”>. Bei der Denkweise ist das nur logisch und folgerichtig.
    Davon weg kommt man nur, wenn man Klassennamen ausschließlich zur Unterstützung der Semantik verwendet. Das muß dann sogar so weit gehen, daß man Klassennamen vergibt auch ganz ohne das dazugehörige Element per css irgendwie zu stylen. Das von Tantek erwähnte Beispiel hCard ist da ein gutes Beispiel. Die hCard Klassennamen werden im css kaum auftauchen. Warum sollten sie auch. Wenn per hCard semantisch korrekt festgelegt wird, daß es sich bei dem Inhalt eines Containers um einen _Namen_ handelt, was hat das mit visueller Formatierung zu tun? Gar Nichts. Die Klasse “fn” muß also im Stylesheet gar nicht auftauchen. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen ist es richtig, diese Klasse für diesen Container zu verwenden.
    Erst, wenn man den Irrtum, Klassennamen seien ein Vehikel für css, aus dem Kopf rauskriegt, und begreift, daß Klassennamen stattdessen ein Vehikel für Datenstrukturierung und Semantik sind, wird man in der Lage sein, besseres html zu schreiben. Im Wesentlichen ist das der entscheidende Schritt dazu.

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