07.10.06Der Plan im Sack

Bei modernem Webdesign geht es darum, sorgfältig zu planen, bevor man mit dem Design und dem Schreiben von Quelltext beginnt. Roger Johansson

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7 Antworten

  1. alp am Okt 7, 2006 | Reply

    Sorgfalt wird meist überschätzt und übertrieben ;-)

  2. Björn am Okt 7, 2006 | Reply

    Da stimme ich voll zu. Leider ist es aber oft auch so, dass Leute den Plan im Sack hatten, die Hände aber aus den Taschen lassen mussten. Jetzt ist das große Aufräumen angesagt, das ein Vielfaches an Aufwand erfordert.

  3. Schnurrbart am Okt 8, 2006 | Reply

    Die Frage ist, was soll man planen?

    Die Zeiteinteilung für die einzelnen Bereiche ist meistens schwer abzuschätzen, auch wenn es sich um ein leichtes Projekt handelt.

    Die Abfolge der einzelnen Bereiche geht einem fast schon nach dem ersten Mal in Herz und Bluz über.

    Die Zusammenarbeit mit mehreren Personen, der bei Freelancern eher seltener ausfällt, lässt sich soweit auch nur auf die Zeit und die Ideen beschränken, was ebenfalls nur ein simples Gespräch und keine sorgfältige Planung beansprucht.

    Der Inhalt beansprucht die Idee und Ideen werden weggekürzt oder neu aus dem Boden gestampft. Wer also ein Design so fest ansetzt, dass es nur eine Idee beherbergt, der wird sich wundern, wenn einige davon einfach fallen gelassen werden.

    Ich halte es deswegen lieber so, mir anfangs ein Startdesign einfallen zu lassen und darauf dann aufzubauen.

  4. alp am Okt 8, 2006 | Reply

    Also die besten Arbeiten ergeben sich, wenn man - natürlich ausgestattet mit solidem Grundwissen und Erfahrung - seiner Kreativität freien Lauf lässt und Teile seines Konzepts “während der Laufzeit” entwickelt.
    Auch nach dem sog. Launch eines Projekts, bin ich eher für eine “evolutionäre” Weiterentwicklung, abhängig von den äusseren Gegebenheiten, die sich aus den ersten Erfahrungen mit dem Zielpublikum ergeben. Da sind dann meist (überraschende) Elemente dabei, die sich am Anfang eines Projekts gar nicht vorhersehen bzw. einplanen lassen.

    Das Ergebnis von Webwork unterliegt eher den üblichen Regeln der Kreativität, als denen der Verwaltung und Planung.

    Sobald aber mehrere Köche an der Suppe brutzeln, wird ein Haufen “Verwaltung” betrieben, der (wie du sagst, Björn) viel Aufwand in Relation zur eigentlichen Arbeit schafft. Für diese “Verwaltung” (Planung, Koordination mit anderen, Dokumentation etc.) müsste eine gesonderte Kraft abgestellt werden, damit sie nicht von den Resourcen des Webwrokers substrahiert werden muss. Was aber angesichts materieller Grenzen des Budgets in der Praxis so gut wie nie geschieht bzw. geschehen kann.

  5. Jörg am Okt 11, 2006 | Reply

    Irgendwo hatte ich letztens gelesen, dass am Anfang der Content sein sollte und das Designum den content herum entwickelt wird.
    Was sicherlich angesichts vielerschöner, aber inhaltsloser Seiten ebenfalls ein guter Ansatz ist.

    Leider habe ich den Link verlegt …

    Grüße vom Bodensee
    Jörg

  6. Eric Eggert am Okt 15, 2006 | Reply

    Wichtig ist ein gelungener Mittelweg zwischen Planung und Intuition. Die Idee kann noch so gut sein, wenn sie sich im Endeffekt nicht rechnet oder an einfachen planerischen Aufwand scheitert. Andererseits sind kreative Prozesse selten planbar und können schon allein deshalb nicht mit anderen Produktionsverfahren verglichen werden.

    (PS: Stöckchen)

  7. Jörg Petermann am Okt 19, 2006 | Reply

    Nette Grüße!
    Schickst Du mir die URL mal per Mail?

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