13.12.07Internet mit Hilfe assistiver Technologien

Einen Eindruck darüber, wie sehbehinderte und blinde Menschen den Zugang zum Internet finden, kann man sich anhand eines Kurzfilms verschaffen. Ein Team des Institutes für Medizinische Lehre, der Universität Bern, filmte zwei Betroffene. Thomas Lanter (stark sehbehindert) und Jörg Katomas (blind). Sie erklärten sich bereit, zu demonstrieren, wie sich ihr alltäglicher Zugang zum Internet gestaltet.

Dabei gehen sie auch auf die Barrieren ein, die sich ihnen oft in den Weg stellen. Außerdem sprechen sie darüber, mit welchen - eigentlich einfachen - Hilfen oder Umsetzungskonventionen sich diese vermeiden ließen.

Dieser Kurzfilm ist jedem, der sich mit dieser Thematik beschäftigt, unbedingt zu empfehlen. Beim Ansehen sollte man vor allem gut zuhören. Es bedarf keiner reinen Textversionen und barrierearmes Webdesign muss nicht hässlich sein.

Gefunden bei Blindwerk Escape

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Eine Antwort

  1. Stefan am Jan 6, 2008 | Reply

    Danke für den Link zum Film. Ich finde es immer wieder sehr interessant gehandicapten Surfern bei Ihrem Weg durch das Internet über die Schulter schauen zu können. Aufgefallen ist mir Jürgs Hinweis, dass Blinde durch reine Textseiten keinen wesentlichen Vorteil haben, sondern auf eine saubere Semantik mehr mehr Wert legen.

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