24.04.08Googlebility - UX bei G.’s

Die Oberflächen der G-Produkte haben einen guten Ruf. Zumindest, was die Bedienbarkeit betrifft. Was des öfteren schon betont wurde. Manch einem sind die Oberflächen vielleicht auch etwas zu simpel. Nichts desto trotz, zeugen die Oberflächen von hoher Qualität.

Umso wertvoller ist es, wenn das Unternehmen Einblick in seine Designgrundsätze gewährt. So z.B. veröffentlichte die UX-Gruppe die 10 Prinzipien des “googley” Design: Ten principles that contribute to a Googley user experience, berichtet heute im G. Blog.

Es mag sein, dass es sich dabei vielleicht auch um einen Teil der Marketingstrategie des Unternehmens handelt. Oder es könnte sein, dass es den dort Beschäftigten leichter gemacht wird, mal etwas zu wagen und mehr zu experimentieren. Die Entwicklungschefin aus dem Hause G. ermöglicht es ihren Mitarbeitern immerhin 20% ihrer Arbeitszeit in eigene Entwicklungen zu stecken (gelesen in einem Interview).

Die genannten Prinzipien sollten nicht gleich als Gebote interpretiert werden. Aber trotzdem sollte man sich diese und ähnliche öfters mal bewusst machen.

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Eine Antwort

  1. LeoXP am Mai 9, 2008 | Reply

    Also ich rege mich über Google und seine Web-Apps immer mehr auf. OK ich nutze GMail und finde die Benutzeroberfläche vom Design her verbesserungswürdig. Die Idee ist nicht schlecht (z. B. mit den Labels), die Umsetzung ist miserabel. GMail ist mit Opera nicht ganz kompatibel - mit dem Browser, welcher Webstandards am meisten unterstützt!? Mit IE6 geht mit GMail gar nichts! Nun haben Sie auch Probleme mit aktiviertetm Firebug in FF! Bei Picasa, eigentlich einem guten Online-Fotoalbum, bekommt man bei Opera ebenfalls eine Warnung - ist es so akzeptabel? OK, ist vielleicht off topic, ich meine nur, so ein großer Weltkonzern wie Google, der vor allem noch bei Webanwendungen eine große Rolle spielt, sollte meiner Meinung nach mehr auf Webstandards und browserübergreifende Umsetzung achten, 20% für eigene Entwicklungen hin oder her. Man hört auch solche Töne: Google verdiene viel Geld mit Werbeanzeigen, weiß aber nicht so genau, was sie mit den restlichen Webanwendungen machen sollen. Ein Weltkonzern, welcher eine Machtstellung weltweit erlangt hat, weiß nun nicht, was er machen soll und verliert den Überblick? Wird aus Google so was ähnliches wie Microsoft?

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