Archiv der Kategorie ‘Barrierefreiheit’

13.12.07Internet mit Hilfe assistiver Technologien

Einen Eindruck darüber, wie sehbehinderte und blinde Menschen den Zugang zum Internet finden, kann man sich anhand eines Kurzfilms verschaffen. Ein Team des Institutes für Medizinische Lehre, der Universität Bern, filmte zwei Betroffene. Thomas Lanter (stark sehbehindert) und Jörg Katomas (blind). Sie erklärten sich bereit, zu demonstrieren, wie sich ihr alltäglicher Zugang zum Internet gestaltet.

Dabei gehen sie auch auf die Barrieren ein, die sich ihnen oft in den Weg stellen. Außerdem sprechen sie darüber, mit welchen - eigentlich einfachen - Hilfen oder Umsetzungskonventionen sich diese vermeiden ließen.

Dieser Kurzfilm ist jedem, der sich mit dieser Thematik beschäftigt, unbedingt zu empfehlen. Beim Ansehen sollte man vor allem gut zuhören. Es bedarf keiner reinen Textversionen und barrierearmes Webdesign muss nicht hässlich sein.

Gefunden bei Blindwerk Escape

10.09.07Gut in Form - Grundlagen Web-Formulare

EfA präsentiert eine ausführliche Serie zum Thema Formulare für Websites und Webanwendungen. Die fünfteilige Serie Reine Formsache liefert Grundlagen und -regeln zu Konzeption und Aufbau von HTML-Formularen.

Inhalte

  • HTML-Elemente für Formulare
  • Formulardesign
  • Toleranz und Rücksicht
  • Dynamik in Formularen
  • Testen von Formularen und Web-basierten Anwendungen

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04.08.06Barrierefreies Webdesign - Ein neues Buch

Cover Barrierefreies WebdesignEin Buch, auf das ich mich sehr gefreut habe, ist heute eingetroffen. Besten Dank an den Addison-Wesley-Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Ich werde das Buch Barrierefreies Webdesign (Zugängliche Websites attraktiv gestalten) in den nächsten Tagen lesen und danach auf webdevbits.de ausführlicher vorstellen. Vor allem der Untertitel “Zugängliche Websites attraktiv gestalten” lässt die Erwartungen an das Buch steigen. Ich hoffe, den Autoren ist es gelungen, gerade diesen Aspekt herauszuarbeiten. Denn wer barrierefreie Websites entwickelt, weiß dass sich gutes Design und ein hohes Maß an Zugänglichkeit nicht gegenseitig ausschließen müssen. Der erste Eindruck ist bereits sehr positiv.

29.07.06Web Accessibility Tools Consortium

Das Web Accessibility Tools Consortium (WAT-C) ist eine Vereinigung führender Accessibility-Praktiker.

The Web Accessibility Tools Consortium [WAT-C] provides a collection of free tools to assist both developers and designers in the development and testing of accessible web content.

Ihr Ziel besteht darin, neue Tools zu entwickeln und bestehende Tools zu verbessern, um schließlich dazu beizutragen, weiter verbesserte Testverfahren zur Zugänglichkeit von Websites zu entwickeln.

Eine Übersicht der Tools findet man hier.

09.05.06Target-Attribut durch Javascript ersetzen

Roger Johansson präsentiert die neueste Version seiner Lösung, das target-Attribut zu umgehen. In Opening new windows with JavaScript Version 1.1 beschreibt er wie man alternativ externe Links in einem neuen Fenster öffnen kann. Zum Warum hatten wir auch hier bereits eine sehr angeregte Diskussion.

Die ursprüngliche Version inklusive der englischen Warum-Diskussion bei Roger: Using JavaScript instead of target to open new windows.

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass die ein oder andere Website bzw. ihre Zielgruppe es wert ist, sich über diesen Lösungsansatz Gedanken zu machen. Das wichtigste scheint mir dabei zu sein, dass man solche Links durch einen Hinweis kenntlich macht.

10.04.06(X)HTML Alternativtext und Tooltips

Der Schwede Roger Johansson holt noch einmal aus und widmet sich dem Thema Alt-Attribut und dessen seiner Meinung nach missbräuchlichen Gebrauch. Recht hat er, nicht nur, weil es klar in der Spezifikation steht:

Dieses Attribut gibt alternativen Text für Benutzerprogramme an, die Bilder, Formulare oder Applets nicht darstellen können.

Internet Explorer zeigt den Inhalt des alt-Attributs (leider) an. Er sollte das aber nicht. Ergänzend ist anzumerken, dass dieser Text Menschen hilft, die Bilder, Grafiken etc. nicht sehen können.

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23.03.06Öfters mal die Screens drucken

Die verschiedenen Screens einer Website oder Webanwendung mal auszudrucken und nebeneinander an die Wand zu pinnen bringt neue Erkenntnisse. Das kann man natürlich nicht immer zu Hause tun. Aber wer die Gelegenheit hat, sollte es mal ausprobieren. Man lernt dabei sehr viel darüber, wie gut sich Besucher einer Website zurechtfinden. Die Konsistenz des Designs kann auf einen Blick beurteilt werden und lässt u.a. Rückschlüsse auf die Bedienfreundlichkeit des Angebots zu.

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Markup ist das Blog von Björn Seibert. Mehr
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