Es wird zwar noch lange dauern, bis CSS 3 umfassend als neue Spezifikation steht. Trotzdem hat Jens Meiert seinen im Dezember 2005 erschienenen Artikel aktualisiert und an die aktuellen Entwicklungen angepasst: CSS der Zukunft
Oft liefern die Kommentare zu Artikeln und Blogeinträgen das Salz in der Suppe. Zum Thema Divitis gab es neulich einen Beitrag bei DECAF. “Ein paar Gedanken zum übermäßigen Gebrauch” von DIVs waren der Auslöser einer interessanten Praxisdiskussion.
Aus der Microwelle: DIVlos sinnlos
Der Arbeitsentwurf des W3C CSS Grid Positioning Module Level 3 beschreibt die zukünftig besseren Möglichkeiten der Umsetzung rasterbasierter Layouts im Web. Nebenbei fällt positiv auf, dass das W3C seine oft recht trockenen Ausführungen, wohl allmählich an Hand von Illustrationen veranschaulicht.
Generische CSS-Klassen sind zunächst Selektoren, die unabhängig von bestimmten Elementtypen sind. D.h. man stellt dabei keinen Elementbezeichner voran (z.B. DIV.klasse)
.klasse {
...
}
Sie können auf jedes beliebige Element angewendet werden. Diesen Umstand kann man sich zu Nutze machen und auf diese Weise universell einsetzbare CSS-klassen definieren. Ein Element kann mehrere CSS-Klassen zugewiesen bekommen.
<p class="klasse1 klasse2">...</p>
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Stand der Technik, Probleme, Lösungen, Ausblick
In vielen Fällen wollen die User ihre besuchten Webseiten ausdrucken, doch das erweist sich mitunter als schwierig. Als Webdesigner kann man mit CSS gestalterisch eingreifen und die Druckausgabe optimieren. Doch das wird bisher leider allzu oft noch sehr stiefmütterlich behandelt. In den letzten zwei, drei Jahren hat sich daher auch nur wenig geändert. Schnell stößt man hierbei nämlich an gewisse Grenzen, sobald es sich um mehr als den einfachen Ausdruck handelt.
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Unter dem etwas reisserischen Titel CSS is worthless erläutert Mike Stenhouse, warum CSS nicht zwangsläufig zur Barrierefreiheit von Websites oder einer besseren Listung bei Suchmaschinen führt.
Es ist der sinnvolle Quellcode - das Markup - einer Website, der entscheidenden Einfluss auf die Qualität der Websites hat. CSS ermöglicht die strikte Trennung von Inhalt und Layout und ist für das Ästhetische verantwortlich. Was aber nicht heißt, dass man CSS nicht optimieren müsste. HTML und CSS sind Partner. Beide zu pflegen ist Aufgabe der Webdesigner. Deshalb an dieser Stelle nochmal ein paar (interne) Links zu effizientem Markup, dem Verständnis verschiedener CSS-Konzepte, der Effizienz des CSS-Codes und der Vermeidung verschiedener CSS-Fehler:
HTML betrifft die Semantik, liefert die Struktur und ist entscheidend für die Qualität einer Website. CSS hat keinen direkten Einfluss. Allerdings hat guter CSS-Code Einfluss auf den Aufwand beim (Re-) Design einer Website und somit auf die Qualität und Kosten des Designprozesses.
Ein erster Blick auf eines der Formate könnte diese Vermutung nahelegen. So war es auch zunächst bei mir. Zur Veranschaulichung hier das Beispiellisting für eine hcard (quasi eine Meta-Visitenkarte):
<div class=”vcard”>
<a class=”url fn” xhref=”http://bs-markup.de” mce_href=”http://bs-markup.de”>
Björn Seibert
</a>
<div class=”adr”>
<div class=”street-address”>Bismarckstr. 86</div>
<span class=”locality”>Ludwigshafen</span>
<span class=”postal-code”>67059</span>
</div>
<div class=”tel”>0621-752xxx</div>
</div>
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