Die Ergebnisse der Umfrage sind da. Insgesamt sehr interessant und teilweise etwas überraschend. So lieferte die Frage “Achten Sie auf Webstandards?” ein Ergebnis von 80%, das es wohl etwas zu relativieren gilt. Sind doch die Leser der Webkrautsgemeinde meist schon entsprechend “vorbelastet”.
Trotzdem, auch wenn die Zahl in der Breiten Masse wohl noch nicht ganz so hoch liegen dürfte, ein eindeutiges Signal. Webstandardkonformes Webdesign und die Verwendung semantisch möglichst sinnvollen Quelltexts, sind weiter auf dem Vormarsch. (more…)

Auch dieses Jahr gibt es die beliebte Ausgabe des Adventskalenders. Vom 1. bis 24. Dezember erwarten den Leser Artikel rund um das Thema Webdesign mit Webstandards. Pflichtlektüre für alle Webdesigner, geballtes Profiwissen am Start.
Die neueste Ausgabe (Nr. 224) von A List Apart versucht, jenen die Angst zu nehmen, die immer noch vor den so genannten Webstandards zurückschrecken. 12 Lessons for Those Afraid of CSS and Standards ist ein wichtiger Beitrag. Einige können das vielleicht nicht mehr lesen. Aber die “Wildnis” zeigt Tag für Tag - vielleicht auch Tägg für Tägg - dass es noch nicht an der Zeit ist, die Webstandards zu erklären und zu verteidigen. Täglich kann man erleben, welche negativen Folgen nicht valider und nicht effizienter Code hat.
- Schlechte Wartbarkeit
- unnötig große Datenmengen
- Unflexibilität
- etc.
Webstandards und Spielregeln bringen mehr Vor- als Nachteile. Genauer gesagt, nur einen Nachteil. Man muss etwas umdenken und neue Methoden kennenlernen. Das ist aber nun mal so, wenn man im Bereich der IT beschäftigt ist. Es bleibt alles anders.
Es geht doch eigentlich nur darum, validen und möglichst sinnvollen Code zu produzieren. Keine Angst!
Mit diesem dritten Teil schließt die Serie Zugang zu Webstandards. Bisher erschienen sind:
Es ging in der Serie vor allem darum, Wege aufzuzeigen, wie man speziell innerhalb eines Unternehmens den Einstieg in die standardkonforme Webentwicklung findet und gestaltet. Trotzdem lohnt ein kurzer Blick auf das, was danach ansteht. Abschließend gehen wir also der Frage nach, was die Qualität einer Website außerdem ausmacht und wie man einen gewissen Standard hält oder auch verbessern kann. Neben sauberem und effizientem (X)HTML und CSS sind es andere Faktoren, die eine wichtige Rolle spielen. Es ist über ein Qualitätsmanagement bzw. eine -sicherung nachzudenken. Dieser Prozess lässt sich in Unternehmen nicht ohne weiteres von A bis Z, von heute auf morgen und in sich abgeschlossen durchführen. Kaizen ist angesagt: Die Verbesserung in stetigen kleinen Schritten.
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Der erste Teil dieser Serie befasste sich damit, wie man die Motivation für einen Wechsel zu Webstandards, vor allem im Unternehmen, schaffen bzw. steigern kann. Dieser zweite Teil wird sich mit der Qualitätsmessung und -beurteilung bestehender Webauftritte befassen.
- Welche Dienste und Tools stehen zur Verfügung?
- Was sagen uns die Ergebnisse der Prüfungen?
- Was sind die nächsten Schritte?
Diese Fragen gilt es zu beantworten.
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Viele Webdesigner wissen, welche Rolle die standardkonforme Entwicklung für die Qualität von Websites spielt - z.B. die Webkrauts. Unter anderem stehen Webstandards für schlanken und gut zu wartenden Quellcode und bilden zudem eine gute Basis für Browser übergreifende Funktion und sparsamen Ressourceneinsatz. Außerdem können sie eine Grundlage für möglichst barrierefreie Websites legen. Doch besteht zwischen Webstandards und Barrierefreiheit kein wirklich direkter Zusammenhang. Hier spielen verschiedene weitere Faktoren eine Rolle. Standardkonform ist nicht gleich barrierefrei, aber schon ein erster Ansatz. Ein entscheidender zudem. Denn meiner Meinung nach, ist die Entwicklung möglichst barrierearmer Websites, nicht ohne ein bestimmtes Qualitätsbewusstsein im Bezug auf den Quelltext einer Website machbar.
Die oft so genannten Entscheider haben mittlerweile auch mitbekommen, dass Webstandards und vor allem Barrierefreiheit ein wichtiges Ziel sind, wenn es darum geht, erfolgreiche Websites zu betreiben. Die Frage ist nur: Wie findet man den Einstieg in die recht komplexe Thematik, wenn semantischer Code und barrierearme Gestaltung von Webinhalten bisher keine Rolle gespielt haben? Was für den einzelnen Webdesigner organisatorisch relativ unkompliziert abläuft - Bücher oder Tutorials lesen und probieren -, gestaltet sich im multipersonalen Umfeld in einem Unternehmen etwas schwieriger. Deshalb müssen Entscheider, die über die Budgets verfügen, oft zunächst davon überzeugt werden, warum man standardkonform entwickelt und welche Vorteile sich daraus ergeben.
Diese Serie soll aufzeigen, wie der Kurswechsel im Unternehmen gelingen kann. Gewinner am Ende dieses, oft auch holprigen, Wegs sind die Unternehmenswebsites, deren Besucher und schließlich das Unternehmen.
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